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	<title>vetsera.info</title>
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	<description>Die Familien Vetsera und Baltazzi</description>
	<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 15:27:53 +0000</pubDate>
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		<title>Das Archiv Vetsera-Baltazzi</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 13:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[vetsera.info]]></category>

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		<description><![CDATA[
Marie  Alexandrine Freiin von Vetsera, Kronprinz Rudolfs &#8220;Gefährtin für  den Tod&#8221;, ist die traurige Heldin des so genannten Dramas von Mayerling:  Gestorben im Bett des österreichischen Thronfolgers, verscharrt in der Selbstmörder  			ecke  des Friedhofes von Heiligenkreuz, geschändet in den Wirren des Jahres 1945,  geraubt aus dem Grab im Jahre 1991 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://mayerling.net/__oneclick_uploads/2009/01/vetserasargdeckel.jpg" title="vetserainfo" alt="vetserainfo" align="texttop" border="1" vspace="6" width="300" height="247" hspace="6" /></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif">Marie  Alexandrine Freiin von Vetsera, Kronprinz Rudolfs &#8220;Gefährtin für  den Tod&#8221;, ist die traurige Heldin des so genannten Dramas von Mayerling:  Gestorben im Bett des österreichischen Thronfolgers, verscharrt in der Selbstmörder</font><a href="http://vetsera.de/wp-admin/upload.php?style=inline&amp;tab=browse&amp;post_id=2&amp;action=view&amp;ID=4" id="file-link-4" title="vetsera info hattingen" class="file-link image">  			</a><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif">ecke  des Friedhofes von Heiligenkreuz, geschändet in den Wirren des Jahres 1945,  geraubt aus dem Grab im Jahre 1991 und bei Nacht und Nebel wieder beigesetzt im  Oktober 1993. Jetzt ist es an der Zeit, auch ihr Leben zu dokumentieren.</font></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><strong><img src="http://www.vetsera.at/picture/mv02.JPG" title="mayerling.info" alt="mayerling.info" align="right" border="1" vspace="6" width="78" height="120" hspace="6" />Die Idee</strong><br />
Das Vetsera-Archiv verfolgt das Ziel, Texte, Dokumente und Objekte  aus dem Nachlass der Mitglieder der Familie Vetsera zu sammeln, zu ordnen und  zu erschließen. Die Ergebnisse sollen im Mayerling-Museum durch Ausstellungen  und Kataloge, vom Archiv durch wissenschaftliche Veröffentlichungen, Lese-  und Studienausgaben und mancherlei Verzeichnisse in verschiedenen Schriftenreihen  sowie einer Publikation zum &#8220;Kronprinz Rudolf Jahr 2008&#8243; der interessierten  Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Sammlungen stehen jedem  wissenschaftlich Arbeitenden im Rahmen der üblichen Archivbestimmungen in  den Räumen des Mayerling-Archivs nach Abstimmung zur Einsicht offen. Den  allgemeinen Zugang und die mögliche Auswertung der Materialien regelt die  Benutzungsordnung. </font></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><strong><img src="http://www.vetsera.at/picture/mv02s.JPG" title="mayerling.info" alt="mayerling.info" align="left" border="1" vspace="6" width="79" height="120" hspace="6" />Die  Vorgeschichte</strong><br />
Über viele Jahre hinweg wurden die nachgelassenen Gegenstände  der Familien Vetsera und Baltazzi in Salzburg bzw. in Wien verwahrt. Die letzte  Trägerin des Familiennamens, Ferdinande Baronin Vetsera (gest. 24.05.1990),  und ihre Schwester, Eleonore Gräfin Hoyos (gest. 18.05.1991), betrauten bereits  in den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts den Wiener Hermann Schwanzer, genannt  Swistun mit der Nachlasspflege und übertrugen ihm in Folge einen großen  Teil des schriftlichen Nachlasses und der vererbten Familienobjekte. Das Archiv  wurde fortan in Wien gebündelt und ausgewertet.</font></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><strong><img src="http://www.vetsera.at/picture/mv03.JPG" title="mayerling.info" alt="mayerling.info" align="right" border="1" vspace="6" width="82" height="120" hspace="6" /></strong></font><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><strong>Der  frühere Archivar</strong><br />
Hermann Swistun-Schwanzer veröffentlichte 1980  gemeinsam mit Heinrich Baltazzi-Scharschmid das Buch &#8220;Die Familie Baltazzi-Vetsera  im kaiserlichen Wien&#8221;, editierte 1982 zusammen mit Margot Judtmann die Neuauflage  des Buches &#8220;Mayerling ohne Mythos&#8221; und verfasst im gleichen Jahr das  Buch &#8220;Mary Vetsera - Gefährtin für den Tod&#8221;, das 1999 kurz  nach seinem Tod in zweiter, überarbeiteter Auflage auf den Markt kam. Am  26. Juni 1999 verstarb der Schriftsteller, Sammler und langjährige Archivar  der Familie Vetsera in Wien. Nach seinem Tod stellt sich die Frage, was aus dem  umfangreichen Familienarchiv wurde? Selbst Freunde des Verstorbenen und die Angehörigen  der Familien Vetsera und Baltazzi wissen nicht um den Verbleib des Materials.</font></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><strong><img src="http://www.vetsera.at/picture/mv03s.JPG" title="mayerling.info" alt="mayerling.info" align="left" border="1" vspace="6" width="80" height="120" hspace="6" />Der  Verlust</strong><br />
Einige Objekte des Familienarchivs wurden bereits vor dem Tod  von Hermann Swistun-Schwanzer in Auktionen wie z.B. im Palais Dorotheum Wien angeboten,  andere an Privatpersonen verkauft oder verschenkt. Der große Rest darf nach  heutigem Kenntnisstand als verloren angesehen werden, denn Familienpapiere aus  den Häusern Vetsera und Baltazzi sind äußerst selten und kommen  fast nie in den Handel. Viele handschriftliche Hinterlassenschaften z.B. von Marie  Alexandrine von Vetsera wurden vernichtet. Die wenigen Erhaltenen, die zum Glück  nicht dem Familienarchiv Vetsera-Baltazzi eingegliedert waren, befinden sich heute  in Wiener Privatbesitz bzw. im Mayerling-Archiv.</font></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><strong><img src="http://www.vetsera.at/picture/may8_29.JPG" title="mayerling.info" alt="mayerling.info" align="right" border="1" vspace="6" width="76" height="120" hspace="6" />Die  Suche</strong><br />
Zu den weiterhin gesuchten Nachlassgegenständen werden Briefe,  Bilder und Objekte aus dem Besitz der Familien, insbesondere folgender Personen  gezählt:</font></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif">-  Marie Alexandrine &#8220;Mary&#8221; Freiin von Vetsera 1871-1889<br />
- Johanna  &#8220;Hanna&#8221; Gräfin von Bylandt-Rheyd, geborene Freiin von Vetsera 1868-1901<br />
- Helene Baronin von Vetsera, geborene Baltazzi 1847-1925<br />
- Albin Baron von  Vetsera 1825-1887<br />
- Ladislaus &#8220;Lazi&#8221; von Vetsera 1865-1881<br />
-  Franz Albin &#8220;Feri&#8221; von Vetsera 1872-1915<br />
- Alexander von Baltazzi  1850-1915<br />
- Aristide von Baltazzi 1853-1914<br />
- Hector von Baltazzi 1851-1916<br />
- Heinrich &#8220;Henry&#8221; von Baltazzi 1858-1929</font></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif">Für die Biographie  der Mary Vetsera und die Einordnung ihrer Person in den geschichtlichen Kontext  ist der schriftliche Nachlass der Baroness von großem Interesse. Darüber  hinaus geben natürlich alle weiteren schriftliche Dokumente der Familienmitglieder  ein beredetes Zeugnis vom Denken und Handeln der Verfasser in ihrer Zeit.</font></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><strong><img src="http://www.vetsera.at/picture/mv01b.JPG" title="mayerling.info" alt="mayerling.info" align="left" border="1" vspace="6" width="78" height="105" hspace="6" />Briefe  von Mary Vetsera</strong><br />
Aus dem Nachlass der Familienmitglieder sind heute nur  wenige Stücke erhalten bzw. konnten bislang nur wenige Objekte von uns lokalisiert  werden. So existieren eigenhändige Briefe der Baroness Mary Vetsera nach  jetzigem Kenntnisstand ausschließlich in einer Wiener Privatsammlung sowie  im Mayerling-Archiv. Institutionelle Handschriftenstammlungen in Österreich,  Deutschland und der Schweiz besitzen keine Briefe der Baroness.</font></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><strong><img src="http://www.vetsera.at/picture/wi036.JPG" title="mayerling.info" alt="mayerling.info" align="right" border="1" vspace="6" width="73" height="120" hspace="6" />Briefe  und Dokumente von Familienmitgliedern</strong><br />
Einige Briefe der Helene Vetsera  und ihres Gatten, Albin Vetsera, sind in österreichischen und deutschen Archiven  dokumentiert. Darüber hinaus verwahrt die Österreichische Nationalbibliothek  in der Handschriftensammlung Briefe von Anna Gräfin Ungarte geb. Baltazzi,  Hector Baltazzi und Paula Baltazzi geb. Freiin von Scharschmid von Adlertreu.  Von Helene und ihrer Tochter Johanna Vetsera existieren mindestens drei handschriftlich  erstellte Denkschriften zur Tragödie (2 x Wien und 1 x New York). Zwei Adelsdiplome  von Albin von Vetsera befinden sich heute im Besitz der Schloss Schönbrunn  Kultur- und Betriebsgesellschaft bzw. in einer Wiener Privatsammlung.</font></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><strong><img src="http://www.vetsera.at/picture/may25.JPG" title="mayerling.info" alt="mayerling.info" align="left" border="1" vspace="6" width="79" height="120" hspace="6" /></strong></font><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><strong>Memorabilien  der Familie</strong><br />
Aus dem persönlichen Besitz der Damen der Familie Vetsera  sind erhalten und derzeit bekannt u.a. ein Paar Schnürstiefel der Helene  Vetsera (Museum der Stadt Wien), ein silberner Corpus Christi vom Grabkreuz der  Mary Vetsera, ihr kunstvoll gestaltete Schirmknauf und ihr Totenschein (alles  div. Privatbesitz), ein Läufer aus der Villa Vetsera in Payerbach (Barbarakapelle  Küb) und zwei Bildalben mit aufgelegten Initialen (Privat).</font></p>
<p><font size="3" face="Arial, Helvetica, sans-serif"><strong><img src="http://www.vetsera.at/picture/may510.JPG" title="mayerling.info" alt="mayerling.info" align="right" border="1" vspace="6" width="75" height="120" hspace="6" />Sammlungsverluste</strong><br />
Im ehemaligen Familienarchiv Vetsera-Baltazzi existierten darüber hinaus  unzählige Originalfotografien von Familienmitgliedern, mehrbändige Tagebuchaufzeichnungen  aus den 80-er und 90-er Jahren des 19. Jahrhunderts sowie Pretiosen der Geschwister  Vetsera. Dies alles ist heute nicht mehr zu eruieren. Ebenfalls nicht mehr greifbar  sind seit dem Tode des Familienarchivars die erhaltene Teilnachlässe von  Professor Dr. Fritz Judtmann - Manuskripte, Bilder, Informationen zu seinen Forschungsfahrten  und die so genannte &#8220;Hubertus-Uhr&#8221; aus dem Nachlass von Kaiser Franz  Josephs Leibarzt Dr. Joseph Ritter von Kerzl - und von Fregattenkapitän a.  D. Hans Sokol, der den dritten Band der Franz Joseph-Biographie von Conte Corti,  &#8220;Der alte Kaiser&#8221;, nach dem Tode des Autoren vervollständigte.  Zwischenzeitlich sind jedoch verschiedene Objekte aus dem Nachlass von Fritz Judtmann  in der Internetauktionsbörse eBay aufgetaucht und konnten vom Vetsera-Archiv  erworben werden.</font></p>
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